Vom Kaffeetrinker zum Umwelt- und Naturschützer. Ab der ersten Tasse Kaffee.

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Bist Du auch so ein kleiner Kaffee-Junkie? Zwei, drei Tassen am Tag? Nun, keine Sorge: damit bist Du nicht allein. Kaffee zählt weltweit zu den beliebtesten Getränken. Ungefähr 162 Liter trinkt allein jeder Deutsche im Schnitt pro Jahr. Nicht Tassen, nein Liter. Das sind mindestens zwei Tassen am Tag. Wahrscheinlich sogar mehr. Ist ja ein Durchschnittswert.

Lass uns doch mal ‘ne Tasse Kaffee brühen und überlegen, wie wir mit unserem Kaffee die Welt ein wenig besser machen können. Denn so richtig gesund ist Kaffee ja nicht. Jedenfalls nicht für Natur und Umwelt. Es sei denn, Ihr beachtet ein paar Punkte. Denn mit einem bewusstena Kaffeegenuss könnt Ihr Naturschützer, Umweltfreund und Klimaretter sein. Alles auf einmal. Und das mit jeder Tasse Kaffee.

Wer sich für Kaffee in Bio-Qualität entscheidet, unterstützt aktiv Umwelt und Natur im „Kaffeegürtel“. Eine Vielzahl von Vogel – und Fledermausarten profitieren vom giftfreien Kaffeeanbau unter Bäumen | Symbolbild

Kaffee aus dem Wald, statt vom Feld.

Wir mögen Kaffee heiß, die Kaffeepflanzen auch. Kaffee wächst dort, wo es warm und feucht ist: im sogenannten Kaffeegürtel. Dieser erstreckt sich entlang des Äquators. In nahezu allen Ländern, die hier liegen, wird Kaffee angebaut. Also auch genau dort, wo sich tropischer Regenwald erstreckt. Ihr ahnt es: wo Kaffee wächst, musste vorher der Regenwald verschwinden.

Glücklicherweise gibt es Kaffeefarmer, die einen guten Mittelweg gefunden haben: sie bauen Kaffee unter Bäumen an. So, wie es die Kaffeepflanzen eigentlich am Liebsten haben. Und das sieht dann fast schon wieder ein bisschen wie Regenwald aus.

Unser erster Tipp also lautet: Trink Kaffee aus dem Wald, nicht vom Feld. Damit unterstützt Du nicht nur eher regionale Kaffeebauern, sondern Du hilfst auch der Tierwelt auf die Sprünge. Wissenschaftler konnten auf mexikanischen Kaffeefarmen sogar 45 verschiedene Fledermausarten nachweisen. Auch für viele Vogelarten sind die schattigen Kaffeeplantagen ein wichtiger Lebensraum . Vorausgesetzt natürlich, dass die Kaffeeplantagen frei von Pestizide gehalten werden, also ein Bio-Siegel tragen.

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Biologisch-dynamisch angebauter Kaffee mit dem demeter-Siegel: Der Lebensbaum Plantagen Kaffee. Das Angebot an Bio-Kaffees (z.B. bei AMAZON) ist groß.

Unser Tipp: Kauft Bio-Kaffee mit der ganzen Bohne. Dazu eine Handmühle (z.B. AMAZON). Da ist erstens ziemlich stylisch und jeder Kaffee ist dann auch echte Handarbeit.

Weniger ist mehr. Mach Deinen Kaffee wieder zum Genussmittel

Kaffee ist zur Massenware verkommen. Überall verfügbar, einfach zuzubereiten. Filtermaschine und Kapselkaffee tragen zum Großteil mit dazu bei, dass wir schnell mehrere Tassen Kaffee pro Tag in uns hineinschütten. Wir haben uns so sehr an den Geschmack von Filterkaffee gewöhnt, dass wir dazu übergegangen sind, allenmöglichen Krimskram in den Kaffee zu schütten. Dabei ist Kaffee selbst schon ein Geschmackserlebnis. Vorausgesetzt, man lässt den Kaffee seinen Geschmack entfalten.

Unser Tipp zwei: Handgemachter Kaffee. Lieber weniger, dafür richtig lecker. Verbanne die Filterkaffeemaschine aus Deinem Leben. Kapseln und Pads ebenso. Wenn Kaffee so einfach zubereitet wird, wo bleibt dann das Besondere? Also: hol Dir eine vernünftige Handmühle und eine French Press Kaffeekanne. Du wirst den Geruch und Geschmack lieben. Das ist Kaffee!

Und hier schließt auch gleich unser dritter Tipp an: Draußen nur… eigener Kaffee im stylischen Mehrwegbecher

Kleiner Kaffee zum mitnehmen 2€. Und das ganze jeden Tag vor der Arbeit. Rechne das mal aufs Jahr hoch. 600 – 700€ kommen da schnell zusammen. Kaffee-to-Go ist teuer. Viel teurer jedenfalls als Bio-Kaffee. Also wenn unterwegs guter Kaffee sein soll, dann nimm Dir doch Deinen Kaffee mit.

Natürlich kannst Du Dir Deinen Mehrweg-Kaffeebecher in vielen Tanken und Kaffees direkt befüllen lassen. Müll sparst Du dabei auf jeden Fall. Und je weniger Kaffee-to-Go Becher verbraucht, desto besser. Ein paar bedenkliche Zahlen zum Schluss, bevor wir mit Tipp 5 weitermachen: pro Jahr landen ungefähr 2,8 Milliarden Kaffee-to-Go Becher im Müll. Ungefähr 43.000 Bäume werden dafür gefällt. Insgesamt 31.000 Tonnen Müll für den Becher und weitere 9.000 Tonnen für den Deckel kommen im Jahresverlauf zusammen.

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100 % frei von BPA und sonstigen Schadstoffen: EMSA bietet tolle Mehrwegbecher (bei AMAZON), die sich überall sehen lassen können. Bis zu vier Stunden bleibt Euer Bio-Kaffee (oder was auch immer) darin heiß. Die Soft-Touch-Manschette aus Silikon ist schön griffig und in tollen Farben erhältlich.

Kaffee richtig lagern; Kaffeesatz richtig recyceln. Rohstoffe schützen und gekonnt weiterverwenden. Unser Tipp Nr. 4

Kaffee mag es dunkel und kühl. Zumindest bei der Lagerung. Sonst verliert er schnell sein Aroma. Unser Tipp: lasst den Kaffee nicht in der Tüte, sondern füllt ihn in ein dicht schließendes Gefäß um. Lagert Euren Kaffee so, dass er vor Wärme, Licht und Feuchtigkeit geschützt ist.

Was enthält Kalium, Phosphor und Stickstoff. Wer macht den Boden schön krümelig und gehört auf den Kompost statt in den Hausmüll? Richtig, der Kaffeesatz. Manche Gärtner schwören darauf, den Kaffeesatz direkt aufs Beet zu geben. Dieser Trick soll Schnecken fernhalten. Denn diese mögen Koffeeín überhaupt nicht. Können wir gar nicht verstehen.

Unser 5. Tipp: Konsumiere Deinen Kaffee bewusst.

Kaffee sollte immer ein Genussmittel sein, keine Massenware. Wenn Du es so betrachtest, dann denk kurz über Deinen täglichen Kaffee-Konsum nach. Müssen es wirklich drei, vier Tassen am Tag sein? Kaffee gegen den Durst zu trinken, macht irgendwie keinen Sinn. Und wenn man müde ist, dann braucht der Körper Schlaf, keinen Kaffee.

Deswegen unser 5. und letzter Tipp: Trink Deinen Kaffee mit Genuss. Lass Dir Zeit und gönn Dir die Auszeit. Hol Dir das gute Zeug. Bio-Kaffee und eine French Press Kanne sind ein perfekter Start in einen umweltbewussten Kaffeegenuss.

Mach Deine Tasse Kaffee zu einem Statement: Für Umwelt-Natur-Klimaschutz… und echten Genuss

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Einfach schön und schön praktisch: die French Press Kaffeekanne von Le Flair. Der Kaffee schmeckt intensiver und entfaltet alle seinen Aromen. Das bekommt man mit Filterkaffee nicht so hin.